Der SÜDKURIER berichtet in seiner Serie zum SÜDKURIER Zukunftspreis über Musiklusion. Das Projekt der Lebenshilfe Tuttlingen ermöglicht Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf zu musizieren. Mit dieser mehrfach ausgezeichneten Arbeit bewirbt sich die Lebenshilfe nun um den Crescere Futurumpreis, der im Rahmen des Zukunftspreises gemeinsam mit der Crescere Stiftung Bodensee vergeben wird.
Musiklusion gibt es seit 2015, initiiert und geleitet von Andreas Brand. Der Ansatz: Musikinstrumente werden motorisiert und über individuell gestaltete Steuerungen bedienbar gemacht. Ein motorisiertes Klavier und ein motorisiertes Schlagzeug existieren bereits, eine Gitarre ist gerade in Entwicklung. Hierfür haben wir zuletzt mit Master-Studierenden des Studiengangs Human Factors am Campus sowohl ein Sip&Puff System entwickelt, das als "Mundmaus" dient, als auch ein Stretchable Interface, das dehnbaren Stoff nutzt, um durch Zugbewegungen Instrumente zu spielen.
Wir sind seit mehr als fünf Jahren Teil dieses Projekts: Gemeinsam mit Studierenden unseres Campus gestalten wir die assistiven, menschenzentrierten Schnittstellen, die diese Instrumente zugänglich machen. So entstehen inklusive Bands, Konzerte, Musicals und Musikvideos — und für unsere Studierenden ist es Ingenieurpsychologie in ihrer schönsten Form: Technik, die aktive kulturelle Teilhabe möglich macht.
Vom 7. September bis zum 9. Oktober 2026 kann online für Musiklusion abgestimmt werden. Den vollständigen Artikel gibt es beim SÜDKURIER, alle Infos zum Zukunftspreis unter https://www.sk.de/zukunftspreis.
